BIOGUT
Das darf rein
Schalen und Reste von Obst und Gemüse (auch von Zitrusfrüchten)
Kaffeesatz samt Filter
Tee und Teebeutel
Eierschalen
Essensreste, z. B. auch Gekochtes
alte Lebensmittel
Blumen
Gartenabfälle (auch Rasenschnitt)
Grün- und Strauchschnitt
Laub
Einwickelpapier (z. B. altes Zeitungs- oder Küchenpapier)
Das darf nicht rein
Verpackungen
Plastikabfälle (z.B.Tüten)
Einwickelfolie
Alufolien, Metalle
volle Staubsaugerbeutel
Asche
Textilien (auch aus Baumwolle)
Verpackungen
Leder
behandeltes Holz
Binden, Windeln
Katzen-, Kleintierstreu
Erde, Sand, Kies, Steine
Das sollten Sie noch beachten
Feuchte Küchenabfälle in Zeitungs- oder Küchenpapier einwickeln. Das bindet die Feuchtigkeit und beugt der Madenbildung vor. Im Winter wird dadurch das Festfrieren des Tonneinhalts verhindert. Bitte keine Plastiktüten verwenden.
Die BIOGUT-Tonne nach Möglichkeit im Freien an einem schattigen Platz aufstellen.
Den Boden der Tonne mit Zeitungspapier auslegen – Zeitungspapier wird sehr gut biologisch abgebaut.
pro Kopf sind das 33,4 kg.
Wertstoff BIOGUT
Ein großer Teil der Haushaltsabfälle in Berlin sind wertvolle Bioabfälle, die für die graue Hausmülltonne viele zu schade sind. Denn Küchenreste und Grünabfälle – also alles Organische, was in der BIOGUT-Tonne landet, wird in speziellen Kompostierungsanlagen zu Qualitätskompost verarbeitet. Dieser führt in Landwirtschaft und Gartenbau zur Bodenverbesserung und ersetzt synthetische Düngemittel.
Zukünftig dient BIOGUT darüber hinaus auch zur Energieerzeugung. Am Standort Ruhleben baut die BSR dazu eine Vergärungsanlage mit einer Kapazität von 60.000 Tonnen im Jahr. Daraus werden Mikroorganismen unter Sauerstoffabschluss 2.000 Tonnen Biogas entstehen lassen. Gereinigt, aufbereitet und konzentriert besteht es zu 98 Prozent aus Methan und ist damit chemisch von Erdgas nicht zu unterscheiden. Man spricht daher auch von BIO-Erdgas. Die BSR plant, dieses Gas in das bestehende Stadtgasnetz einzuspeisen, damit ihre Erdgas-Müllfahrzeuge klimaneutral zu betanken und gleichzeitig jährlich etwa 2,5 Millionen Liter Diesel einzusparen.

