Hausmüll

Das darf rein

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  • Scherben aus Spiegel- und Fensterglas

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Das darf nicht rein

  • Verpackungen

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  • Bau und Abburchabfälle

  • Verpackungen

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Im Jahr 2010 fielen in Berlin 858.400 Tonnen Hausmüll an; pro Kopf sind das 250,1 kg.

Hausmüll

Mit einem Jahresdurchsatz von mehr als einer halben Million Tonnen wird der größte Teil des in Berlin anfallenden Hausmülls im BSR-Müllheizkraftwerk in Ruhleben bei Temperaturen über 850 °C thermisch behandelt. Die dabei entstehende Wärmeenergie wird als Hochdruckheißdampf zum benachbarten Kraftwerk Reuter geleitet und dort mittels Kraft-Wärme-Kopplung besonders effizient genutzt. Mehr als 720.000 Megawattstunden kommen so jährlich zusammen, die sich auf 188.000 Megawattstunden Strom und 534.000 Megawattstunden Fernwärme verteilen. Damit können ständig 63.000 Haushalte mit Strom und 31.000 Haushalte mit Wärmeenergie versorgt werden. Durch die Energie aus der thermischen Behandlung des Berliner Hausmülls werden im Kraftwerk Reuter fossile Energieträger (Steinkohle) ersetzt und jährlich über 207.000 Tonnen CO2 vermieden.

Weiterhin wird in zwei baugleichen Abfallverwertungsanlagen in Pankow und Reinickendorf Müll zu hochwertigem Ersatzbrennstoff veredelt. Die Anlagen arbeiten nach dem Prinzip der „Mechanisch-Physikalischen Stabilisierung“ (MPS). Dabei werden die Abfälle in einem komplexen Verfahren zerkleinert, getrocknet und zu hochwertigem Ersatzbrennstoff, vorwiegend in Form von Pellets, verarbeitet. Abnehmer der je Anlage jährlich fast 100.000 Tonnen Ersatzbrennstoff sind Kraft- und Zementwerke, die dadurch fossile Energieträger wie Braunkohle substituieren können.

  • Verpackungen

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